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Krebs von Mund, Rachen, Schlund und Kehlkopf

Die Diagnostik und Behandlung bösartiger Krebserkrankungen im Kopf- und Halsbereich ist ein Schwerpunkt der HNO-Abteilung im Krankenhaus der Elisabethinen. Bevor bei bösartigen Tumoren des Schluck-/Atemtrakts, die im HNO-Bereich meist bei Rauchern und / oder unkontrolliert Alkohol Trinkenden auftreten, operiert wird, wird das Behandlungsschema in einem Tumorboard, das das Krankenhaus der Elisabethinen mit dem LKH eingerichtet hat, besprochen, in dem auch andere Disziplinen der Medizin vertreten sind, wie die Onkologie, die Strahlentherapie, je nach Befund die Pathologie und die Radiologie.
Neben dem Schluck- und Atemtrakt kommen aber auch Tumoren an und in der Nase und den Nebenhöhlen, den Speicheldrüsen, aber auch im Ohr vor, des Weiteren an der Haut des Gesichts, des gesamten Kopfes und des Halses.
Die operative Entfernung von Krebs im HNO-Bereich hat immer das Ziel, auch ein funktionell und ästhetisch akzeptables Operationsergebnis zu erlangen. So wird bei der primären Tumoroperation unmittelbar auch die Planung für die Rekonstruktion des entfernten Gewebebezirks bedacht oder gleich durchgeführt, u.a. mit Haut- und Haut-/Muskellappen von Hals, Schulterregion und oberem Brustkorb.