. .

Sinusitis („Nebenhöhlenentzündung“)

Nebenhöhlenentzündungen („Sinusitis“) können als chronisch wiederkehrende, als akut verlaufende Entzündungen, als chronische Entzündungen mit Mittelgesichtsschmerzen und wiederkehrendem Schleim-/Eiterabgang in die Nase oder als mit Wucherungen in der Nase einhergehenden Entzündungen auftreten.
Neben einer endoskopischen Diagnostik mit Optiken kommen Bild gebende Verfahren wie eine Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) in Frage. Des Weiteren wird nach einem Bezug zu Allergien gefragt und gefahndet, aber auch nach der Verträglichkeit von Schmerzmitteln, dem Vorhandensein von Asthma, aber auch einer zugrunde liegenden Stoffwechselstörung wie z.B. einer Cystischen Fibrose (Mukoviszidose).  
Neben der medikamentösen Behandlung, z.B. bestehend aus Antibiotika, in die Nase gesprühtem Cortisonspray, das auch nur dort seinen klinisch relevante Wirkung entfaltet (und deshalb auch bereits bei Kindern angewendet werden kann!), kann es in besonders hartnäckigen Fällen, bei drohenden Komplikationen durch die Entzündung, zum sicheren Ausschluss von bösartigen Schleimhautveränderungen in der Nase und den Nebenhöhlen, oder auch wegen einer störend verstopften Nasenatmung nötig werden, die Nase und die Nasennebenhöhlen endoskopisch kontrolliert zu operieren und die Nebenhöhlen von kranker Schleimhaut zu befreien und die Nebenhöhlen in die Nase zu fenstern. Nur im Ausnahmefall ist dies durch einen sichtbaren Schnitt außen an der Gesichtshaut, z.B. in der Augenbraue oder in den Stirnhaaren nötig.
Nach derartigen Operationen muss die Nase durch den Patienten selber mittels Nasenspülungen und Salben gepflegt werden. Hierzu bekommen Sie einen entsprechenden Informations- und Anleitungszettel.

--> Download Nasenpflege PDF