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Hörrehabilitation

Zur Hörrehabilitation zählen alle operativen und nicht-operativen Maßnahmen zur teilweisen oder vollständigen Herstellung oder Wiederherstellung des Hörvermögens zur Ermöglichung oder Wiedererlangung des Spracherwerbs.
Hierzu zählen z.B. operative Maßnahmen des Mittelohres, z.B. der Gehörknöchelchenkette, des Trommelfells, des Gehörgangs, unter Anderem durch ggf. Einsatz von Prothesen, die die Gehörknöchelchen ersetzen sollen. Diese Art der Hörverbesserung kommt bei überwiegenden Störungen der Schallleitung in Frage. Bei Störungen der Schallempfindung, d.h. Innenohrstörungen, kommen klassischerweise ab einer gewissen Ausprägung Hörgeräte in Frage, die im Ohr (IO) oder hinter dem Ohr (HdO) getragen werden müssen. Bei speziellen Formen der Hörstörung können auch erweiterte Hörverstärkungssysteme zur Anwendung kommen, z.B. die Hörbrille (CROS-Versorgung). In speziellen Fällen kommen auch Mittel- oder Innenohrimplantate zur Anwendung (siehe unten), in ausgewählten Fällen auch knochenverankerte Hörgeräte (BAHA).
Für all diese Hörsysteme gibt es eindeutige und z.T. auch weniger eindeutige Anwendungen – fragen Sie danach!  

Untrennbar bei einigen Formen der Hörbeeinträchtigung ist die logopädische Therapie, die gerade beim Spracherwerb im Kindesalter gefordert ist – aber auch im Erwachsenenalter, wenn z.B. eine Ertaubung eingetreten ist und mit einem Cochleaimplantat (siehe unten) ein neuer Höreindruck trainiert werden muss.

Empfohlener link:

www.logopaedieaustria.at
www.logopaediemuench.at


Wenn Sie zur Hörberatung kommen, bringen Sie bitte die Ihnen vorliegenden Unterlagen früherer Höruntersuchungen, logopädische Berichte und Bilder von Untersuchungen der Felsenbeine (z.B. CT- und MRT-Bilder) mit.