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Hörminderung

Hörminderungen können akut oder chronisch auftreten. Sie können weiter unterteilt werden in Schallleitungsschwerhörigkeiten (durch Erkrankungen der Ohrmuschel, des äußeren Gehörgangs, Trommelfell- oder Mittelohrerkrankungen) und in Schallempfindungsschwerhörigkeiten (durch Erkrankungen des Innenohres, z.B. der Haarzellen in der Hörschnecke, des Hörnervs, der zentralen Hörbahn oder der Hörrinde im Gehirn). Z.T. liegen diese Störungen auch kombiniert miteinander vor, z.B. bei der sog. Altersschwerhörigkeit. 

Während akute Schwerhörigkeiten durch eine Blockade der Schallleitung durch eine Trommelfell- oder Mittelohrerkrankung, z.B. einen Tubenkatarrh, eine Gehörgangsverlegung mit Ohrschmalz oder Fremdkörper, eine Entzündung des Gehörgangs oder des Mittelohres ausgelöst werden können, sind Schwerhörigkeiten durch eine Störung der Schallempfindung oft nicht rasch klärbar und deshalb nicht immer einfach behandelbar. Gibt es keinen Hinweis auf z.B. eine internistische oder neurologische akute Störung, die durch die genannten Disziplinen akut behandelt werden muss, kommen für den HNO-Arzt ähnliche Therapiemöglichkeiten in Frage, wie sie unter dem Kapitel „Tinnitus“ aufgelistet wurden. Im Weiteren ist auch in diesen Fällen eine diagnostische Abklärung durchzuführen, wie sie für den Tinnitus gilt.  

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http://www.oessh.or.at Schwerhörigenselbsthilfe in Österreich = ÖSSH