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Knochenverankerte Hörhilfe

 

Das Prinzip eines knochenverankerten Hörgeräts (BAHA = bone-anchored hearing aid) beruht darauf, über ein Hörgerät, welches auf eine in den Schädelknochen hinter der Ohrmuschel eingepflanzte Titanschraube oder magnetisch aufgesetzt wird, über den Schädelknochen zu hören. Die Schallwellen werden hierbei direkt auf das Innenohr weitergeleitet und nicht über Gehörgang, Trommelfell und Mittelohr an das Innenohr zugeführt. Der Eingriff wird entweder in nur einer oder in zwei Operationen durchgeführt (einzeitiges gegenüber zweizeitigem Vorgehen).

Zur Anwendung kommt das BAHA besonders bei fehlgebildetem Gehörgang bzw. Mittelohr, aber auch bei der Unmöglichkeit, ein anderes in den Gehörgang platziertes Hörgerät zu tragen. Dies kann der Fall sein wenn es beispielsweise zu wiederholten Entzündungen des Gehörgangs und Verwachsungen im Gehörgang und Trommelfells kommt.

Abb: Klassische Variante der Bone-Anchored-Hearing-Aid

Eine neuere Implantatform ist die sog. Bonebridge, bei der das Implantat in ein Knochenbett hinter der Ohrmuschel eingesetzt und der Hörprozessor außen magnetisch aufgesetzt wird. 

Abb: "Bonebridge"

HNO-Arzt Dr. Tilman Keck

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Dr. Keck ist KFA-Vertragsarzt bzw. Wahlarzt

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